01Terroir

Wir befinden uns zwischen den Corbières und dem Minervois. Am Fuße der Montagne Noire schöpft dieser Carignan seine ganze Kraft aus einem rauen und zugleich altehrwürdigen Terroir. Man findet dort Schiefer und Rollkiesel. Hier muss die Rebe ums Überleben kämpfen, und das spürt man im Glas: tiefe Aromen, ein großzügiger Körper.

02Weinbau

Alte Reben, geschnitten, um wenig, aber gut zu tragen. Der Ertrag ist gering, aber die Qualität stimmt. Es sind im „Gobelet“ (Buscherziehung) gezogene Rebstöcke, die sich schwer mechanisieren lassen. Die Böden werden mechanisch bearbeitet, doch die Lese erfolgt von Hand. Jede Traube ist mit Sonne vollgesogen, und das spürt man in jedem Tropfen dieses Weines.

03Vinifikation

Alles wird gepresst und dann direkt im Tank vinifiziert. Mit Sorgfalt ausgebaut, durchläuft dieser Carignan eine eher kurze Gärung, denn er ist kraftvoll. Wir wollen die Frucht extrahieren, aber nicht den Alkohol, deshalb verfolgen wir den malolaktischen Säureabbau (die „Malo“) mit Präzision. Die Malo führt dazu, dass sich der Alkohol in Aroma verwandelt. Wir wollen Körper, Frucht und Würze.

04Verkostung

Dunkle, fast undurchsichtige Farbe. Nase von reifen schwarzen Früchten, sehr charmant, mit Noten von Garrigue und Leder. Am Gaumen ist er präsent: voll, kräftig gebaut, mit eingebundenen & würzigen Tanninen. Ein Wein, der sich bemerkbar zu machen weiß, aber stets mit Eleganz.

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